Wie Meditation das Gehirn verändert

und weshalb Sie unbedingt meditieren sollten

Die Yogis wissen es schon seit Jahrtausenden, die Wissenschaft hat’s mittlerweile bewiesen: Meditation bietet uns Menschen zahlreiche Vorteile und führt zu tiefgreifenden Veränderungen im Gehirn. Doch wie genau wirkt Meditation eigentlich? Das und mehr beantworte ich Ihnen in diesem Artikel.

Was ist Meditation eigentlich?

Beim Meditieren geht es vor allem um Achtsamkeit. Je nach Meditationstechnik arbeiten Sie mit Aufmerksamkeit, Konzentration und/oder Vorstellungskraft – und können so Ihre Gedanken, Gefühle und Energieströme beobachten und kontrollieren. Wer regelmässig meditiert, kann sich von seinen Gedanken trennen, innere Ruhe finden und seine ewige Seele kennenlernen.

Wie funktioniert Meditation?

  • Gamma-Wellen (38 – 100Hz)

    Bei Hyperaktivität und beim aktiven Lernen ist unser Gehirn auf Gamma-Frequenz. Dies ist ein extrem fokussierter Zustand, indem unsere Aufmerksamkeit hoch ist und wir Informationen leichter behalten können.

  • Beta-Wellen (15 – 38Hz)

    Meistens ist unser Gehirn in einem Beta-Zustand. Dabei handelt es sich um das normale Wachbewusstsein und einen Zustand des logischen, prüfenden und bewussten Denkens. Beta-Wellen verstärken sich bei Unruhe, Stress und Angst.

  • Alpha-Wellen (8 – 14 Hz)

    Im Alpha-Zustand fühlen wir uns ruhiger, friedlicher und geerdeter. Nach Aktivitäten die Körper und Geist entspannen – zum Beispiel beim Tagträumen, nach einem schönen Spaziergang, Sex oder Yoga – läuft unser Gehirn häufig auf Alpha-Frequenz.

  • Theta-Wellen (4-7 Hz)

    Theta-Wellen sind die Frequenz des Unterbewussten. Wir lösen uns vom planenden Verstand zu einem tieferen Bewusstseinszustand mit mehr Intuition, mehr Kreativität und Spiritualität. Dies ist beim Meditieren der Fall. Auch im Traum (REM-Schlaf) kommen die Theta-Wellen vor.

  • Delta-Wellen (1-3 Hz)

    Delta-Wellen sind die niedrigsten Frequenzen des menschlichen Gehirns. Sie erzeugen einen tiefen Entspannungszustand und kommen vor allem beim tiefen, traumlosen Schlaf vor. Tibetische Mönche können diese besondere Delta-Frequenz auch durch Meditation erreichen (nach jahrzehntelanger Praxis).

Was passiert beim Meditieren im Körper?

Es kommt nicht nur zu messbaren Veränderungen unserer Gehirnwellen. Eine Studie im Fachmagazin „Psychiatry Research: Neuroimaging“ zeigte, dass bereits 25 Stunden Meditation zu einem Wachstum der grauen Gehirnmasse führen kann. Dieser Bereich ist unter anderem für die Angststeuerung, Lernprozesse, Selbstwahrnehmung und Stressempfinden zuständig.

Gleichzeitig schrumpft die Amygdala, die emotionale Äusserungen regelt und zur Entstehung von Angstgefühlen und Stress führt. Studien ergaben ausserdem, dass meditierende Menschen mehr neuronale Verbindungen zwischen den verschiedenen Gehirnbereichen haben und im Laufe des Lebens weniger Hirnsubstanz verlieren („Hirnatrophie“).

Welche Rolle spielt das Herz?

Neben dem Gehirn wirkt Meditation auch in unserem Herzen. Das Herz hat nämlich ein inneres Nervensystem, das unabhängig vom Gehirn arbeitet – und mit allen Organen des Körpers verbunden ist. Meditation senkt unseren Blutdruck und unseren Puls und führt zu einem gleichmässigen Herzrhythmus – es entstehen gleichmässige sinusförmige Wellen mit einer Herzfrequenz von 0,1 Hz. In diesem Zustand der „Herzkohärenz“ synchronisieren Herz und Gehirn jegliche Aktivität und Information im Einklang.

Welche Vorteile bietet Meditation?

Aufgrund der oben genannten Wirkungsweisen bietet Meditation einen vielfältigen Nutzen für Geist und Körper. Im Folgenden stelle ich dir einige der wichtigsten Vorteile vor.

Physische Vorteile:

  • Stressabbau und -vorbeugung

  • weniger körperliche und mentale Anspannung

  • niedrigerer Blutdruck

  • Stärkung des Immunsystems

  • Verlangsamung des Alterungsprozesses

Psychologische Vorteile:

  • gesteigerte Energie

  • mehr Ruhe

  • mehr Klarheit

  • höheres Selbstvertrauen

  • persönlicher Wachstum

  • Kontrolle der eigenen Emotionen

  • weniger Sorgen

Vorteile bei Arbeit oder Studium:

  • mehr Achtsamkeit

  • höhere Konzentration

  • mehr mentale Stärke

  • grössere Intuition

  • mehr Kreativität

  • bessere Gehirnleistung

  • besseres Gedächtnis

  • schnelleres Lernen

  • Schutz vor Burnout

Was sagt die Wissenschaft?

Alle bisher genannten Wirkungsweisen und Vorteile sind wissenschaftlich bereits bewiesen. Verschiedene Studien kamen ausserdem zu folgenden Ergebnissen:

  • Meditation kann Schmerzempfinden um bis zu 57% und Schmerzintensität um 40% reduzieren. Die Studie verglich meditierende Personen und ruhende Personen.

  • Gemäss einer Studie mit 201 Männer und Frauen mit Koronarerkrankungen konnte Meditation das Risiko von Herzproblemen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Blutdruck, Sterblichkeit) statistisch deutlich senken. Nach dieser Studie nahm die „American Heart Association“ Meditation als Sekundärprävention von Herzerkrankungen in ihren klinischen Richtlinien auf.

  • Meditation kann die Dauer wiederkehrender Depressionen verkürzen. Dies ergab eine Studie mit 84 Patienten, die ihre starken Depressionen zuvor mit Medikamenten behandelt hatten. Demnach kann Meditation neue Depressionen genauso effizient verhindern wie starke Pharmazeutika. Die Autoren schlussfolgerten, dass Meditation eine effektive Therapie darstellen kann und ein Absetzen der Medikamente möglich macht.

Wie können Sie meditieren?

Ob Sie Neuling sind oder bereits etwas Meditationserfahrung haben: Eine Gruppenmeditation ist eine gute Möglichkeit für den Einstieg – und hilft, die bisherige Meditation auf die nächste Stufe zu heben. Meditation zusammen in einer Gruppe mit ähnlichen Zielen und Glaubenssätzen kann eine sehr kraftvolle Erfahrung sein. Schnell entsteht eine Intensität, die Sie in einer individuellen Meditation selten erreichen können.

Wenn Sie an einer (Gruppen)-Meditation mit einem Medium interessiert sind, sind Sie bei mir richtig. In meinen Meditationen lernen Sie, die eigene Kraft der Seele zu erkennen und zu nutzen. Sie können ein inniges Verhältnis zu den eigenen Geistführern und Lehrern der geistigen Welt aufbauen und lernen, wie Sie die feinstoffliche Welt besser wahrnehmen. Besonders empfehlenswert ist die Meditation für eine mediale Weiterentwicklung.

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Ich bin Gülcin Özer, ausgebildetes und zertifiziertes Medium der „Spiritualists' National Union“ (SNU) in England. Als seriöses und beweisführendes Medium in der Schweiz bringe ich Menschen durch Jenseitskontakte Frieden und Heilung – alle meine Sitzungen sind liebevoll, aufbauend und heilend. Ich erzähle aus dem vergangenen Leben des Verstorbenen, bringe Fakten und Beweise für das Leben nach dem Tod und kommuniziere mit der geistigen Welt. Wenn Sie interessiert sind, lernen Sie mich kennen. Ich freue mich auf Sie!